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  Das Wat - der thailändische Tempel
 



Buddha im Phra Pathom Chedi, Nakon Pathom
Foto Werner Dackweiler 2012
 

Die thailändischen Tempel
- das Wat

 

- Gebäude im Tempelbezirk -


Thailand wird auch das Land der tausend Tempel genannt und kann heute rund 27.000 davon, die Wats, aufweisen. Sie zählen zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten des Landes mit einmaligen Architekturmerkmalen. Man unterscheidet vier verschiedene Tempelanlagen bzw. Wats.

Differenziert wird zwischen einem vom König veranlaßten Wat-Bau (Wat Luang), den Tempeln von Prinzen (Wat Chao), denen von Adligen (Wat-Khun Nang) und schließlich denen, deren Bau durch Spenden des einfachen Volkes finanziert wurde (Wat Ratsadorn).


Wat Rong Khun, Chiang Rai, 2010
Foto werner dackweiler

Jeder Wat setzt sich aus mehreren Gebäuden zusammen. Bot oder Ubosoth ist die sogenannte Ordinationshalle eines Tempels, in der alle wichtigen Versammlungen der Mönche abgehalten werden. Sie beherbergt jeweils einen auf einem prächtigen Altar thronenden Buddha. Die Bots sind an den Sema oder Grenzsteinen zu erkennen, die sie umgeben.

Die Vihara dient hauptsächlich als täglicher Gebetssaal. Auch hier befinden sich Buddhafiguren verschiedener Größen. In der Regel stützen quadratische Säulen aus Holz oder Stein das überhängende Dach der Vihara.

Der Chedi ist wohl der wichtigste Teil jedes Wats und ist wie in Indien oder auf Sri Lanka identisch mit den Stupas, die immer ein glockenförmiges Aussehen haben. Ursprünglich diente es der Aufbewahrung von heiligen Reliquien des Buddha oder von Buddhastatuen. Heute hat der Chedi auch eine symbolische Bedeutung als zentraler Punkt oder religiöses Zentrum. Den Ursprung der Chedi/Stupas kennt man aus den alten indischen Sanskrit-Texten.
 


  Phra Pathom Chedi, Nakon Pathom
Foto Werner Dackweiler

Der Prang ist ein schlanker, turmähnlicher Bau, der sich nach oben verjüngt. Seine Vorbilder findet man im alten Khmer-Reich mit seinen prachtvollen Tempeln. Der wohl berühmteste Prang ist der Wat Arun in Bangkok mit seinem herausragenden mittleren Prang.

 


"Tempel der Morgenröte", Wat Arun, Bangkok
Foto Werner Dackweiler

Der Mondop besteht aus einem würfelförmigen Sockel mit einem pyramidenartigen Aufbau aus Holz oder Stein. Mondops sind fast immer über oder um heilige Orte errichtet, so z.B. über dem an mehreren Orten im Land zu findenden "Fußabdruck des Buddha".

Der Prasart ist ein aus der Khmer-Architektur stammendes Bauwerk mit würfelförmigem Sockel und domhaft gewölbtem, von vier Stützpfeilern getragenem Dach. Er dient als eine Art königliche Thronhalle oder auch zur Aufbewahrung geheiligter Objekte. Der zum Wat Phra Kaeo in Bangkok gehörende Prasat enthält beispielsweise die lebensgroßen Statuen der Könige der Chakri-Dynastie.
 


Buddhas im Phra Pathom Chedi, Nakon Pathom
Foto Werner Dackweiler
 

Hor Trai wird die Tempelbücherei genannt. Sie wurde in der Vergangenheit auf Pfeilern über Teichen gebaut, um die weißen Ameisen von den Palmblatt-Manuskripten fernzuhalten. Obwohl heute viele Wats modernisierte Gebäude besitzen, fehlt es doch oft an der Instandhaltung. Die Bibliotheken beinhalten naturwissenschaftliche Werke und viele Schriften aus dem Sanskrit.



Tippitaka-Schriften des Pali-Kanons in der Bücherei des Wat Kung Taphao
Foto tevaprapas makklay

Die Sala (ähnlich unserem Saal) ist ein überdachter, meistens hölzener Pavillon, mit quadratischer oder rechteckiger Grundstruktur. Salas dienen der Entspannung und befinden sich nicht nur in Tempeln, sondern auch an vielen öffentlichen Plätzen und Privatgrundstücken.

Ein Chofa ist ein an den Giebeln der Tempeldächer angebrachtes flammenartiges Ornament und symbolisiert de Garuda. Dieses sagenhafte Wesen, halb Mensch, halb Vogel, diente einst dem Gott Vishnu als fliegende Vehikel.

Einige Wats im Bereich von Bangkok sind so weitläufig, daß sie an eigene kleine Städte erinnern - mit Straßen, Wegen und Wohnanlagen für hunderte von Mönchen, Nonnen und Laienhelfer. Hinzu kommen Läden und Verkaufsstände für Erfrischungen.

Von der Außenwelt wird das Wat-Gelände durch eine Mauer abgeschirmt. Dadurch bleibt es eine ruhige, kühle und grüne Oase der Reinheit und Meditation inmitten der lauten Wirren Bangkoks. So sind Wats auch Orte der Ruhe und Erholung.
 



Foto TAT
 

Als Besucher eines Wats sollten Sie einige ungeschriebene, aber grundlegende Regeln beachten:

Beim Besuch des Wats sollten Sie angemessen gekleidet sein (keine kurzen Hosen oder Röcke) und ein gepflegtes Äußeres aufweisen. Die Schuhe müssen ausgezogen werden, wenn Sie den Bot betreten. Überschreiten Sie die Türschwellen und vermeiden Sie dabei, Ihren Fuß auf diese zu setzen. Zeigen Sie nie mit den Füßen auf Mönche oder Buddha-Statuen. Respektieren Sie sämtliche Anweisungen in den Tempeln. Sie sind Gast und haben damit auch Verpflichtungen. Insbesondere gilt dies auch für Fotos. Das Fotografieren von Betenden, Buddha-Sattuen oder Mönchen sollte nur auf ausdrückliche Erlaubnis hin erfolgen. Es gibt aber auch Zeitpunkte, an denen fotografieren völlig unangebracht ist. Sensibilität ist angezeigt. Wenn Sie sich in einem Bot hinsetzen, achten Sie darauf, dass Ihre Füße nicht auf Mönche gerichtet sind. Auch das Sitzen mit gekreuzten Beinen gilt als unsittlich. Sitzen Sie nur mit nach hinten gewinkelten Beinen, auch wenn es zuerst schwer fallen mag.



Copyright:   Wilfried Stevens

 

 

 
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